Berlin - In Brandenburg fordert die Kassenärztliche Vereinigung (KV) ein generelles Umsteuern bei der Impfstrategie – weg von den Impfzentren, hin zu den Hausärzten. Das hat die Vertreterversammlung nun beschlossen. Die KV ist eine gewichtige Stimme, denn sie hat im Auftrag der Landesregierung landesweit elf Impfzentren aufgebaut, dazu kommen noch drei Zentren der Landkreise. Um die Impfquote rasch zu steigern, sollten nun die Hausärzte viel stärker eingebunden werden. Alle impfenden Praxen müssten zudem „mit sofortiger Wirkung“ die Möglichkeit erhalten, Impfstoffe zu bestellen.

KV-Chef Peter Noack sagte: „Wir setzen uns für einen geordneten Übergang der Impfungen von den Impfzentren in unsere Praxen ein. Über das Wie und Wann werden wir in den kommenden Tagen mit dem Land sprechen.“ Die Verträge sollen angepasst werden „mit dem Ziel, schnellstmöglich das Impfen in Impfzentren zu beenden“.

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