Berlin - Die Kanzlerin wählte einen merkwürdigen Konjunktiv. Sollte der Anschlag vom Breitscheidplatz tatsächlich von einem Flüchtling begangen worden sein, wäre dies „besonders widerwärtig gegenüber den vielen, vielen Deutschen, die tagtäglich in der Flüchtlingshilfe engagiert sind, und gegenüber den vielen Menschen, die unseren Schutz tatsächlich brauchen und die sich um Integration in unsere Land bemühen“. Es war Angela Merkels Versuch, eine Brücke zu schlagen zwischen ihrer Willkommenskultur des vergangenen Jahres und dem immer stärkeren Bedürfnis ihrer Partei, diese Politik durch klare Signale zu beenden.

Doch dieser Brückenschlag scheint immer schlechter zu gelingen. 36 Stunden nach dem tödlichen Ereignis hat sich herausgestellt, dass der verdächtigte Pakistaner offenbar nicht der Attentäter war. Doch in der Union ist der Streit über schärfere Asyl- und Strafgesetze voll entbrannt.

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