Breitscheidplatz - Fünf Mann braucht es, um die großen Stahlkörbe aufzubauen, die den Breitscheidplatz in diesem Jahr zum sichersten Weihnachtsmarkt in Berlin machen sollen. Gemeinsam entfalten die Männer in Arbeitskleidung am Montagmittag die Gitter, richten die Seitenwände auf, schieben Stahlstäbe durch die Verdrahtung. Noch lassen sich die Körbe leicht über den Boden schieben. In der Nacht aber werden sie an den Flanken des Weihnachtsmarkts aufgestellt, der am kommenden Montag eröffnet.

Entlang der Tauentzien- und Budapesterstraße werden sie mit weiteren Stahlelementen verbunden, und dort jeweils mit zwei Tonnen schweren Sandsäcken gefüllt. Ein Schutzring aus Stahl, Sand und Beton soll so in dieser Woche entstehen, um den Ort, in den der Terrorist Anis Amri 2016 mit einem Lkw raste und zwölf Menschen tötete. Für den Ort, an dem Berlin an einem goldenen Riss noch immer trauert, jeden Tag.

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