Die Geschichte beginnt am 23. Juni 2016. Jon Worth, ein junger, aus Wales stammender Politik-Berater, hatte damals in der Volksbühne eine Party zum Brexit-Referendum organisiert. Viele Gäste folgten der Einladung, die meisten von ihnen gingen davon aus, dass Großbritannien für den Verbleib stimmen würde. Aber es kam anders. Die Mehrheit der Briten entschied sich gegen die Europäische Union.

„Es war ein sehr trauriger Abend“, erinnert er sich. Er sitzt in einem Café in Mitte und blickt auf die Volksbühne. Es war ein Abend, der nicht nur Europa erschütterte, sondern auch sein Leben auf den Kopf stellte. Worth, der viel herumreiste und in ganz Europa arbeitete, machte sich Sorgen. Wird er weiter in Berlin leben können? Braucht er einen deutschen Pass? Eine Berufsanerkennung?

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