Berlin - Die Bundesregierung will mit ihrer sogenannten Bundesnotbremse bundeseinheitliche Regelungen zur Pandemie-Bekämpfung festschreiben. Unter anderem sollen Ausgangsbeschränkungen für Regionen mit einer Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner gelten. Bei einer höheren Inzidenz dürften zudem die meisten Läden, Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie die Gastronomie nicht öffnen. Ab einer Inzidenz von mehr als 200 sollten Schulen geschlossen werden. Doch bis die Bundesnotbremse voraussichtlich Ende April in Kraft tritt, geht das Leben weiter, lange geplante Öffnungen inklusive. Das führt vielfach zu Widersprüchen und Verwirrung.

An dem Tag, an dem das Bundeskabinett sein eilig aufgesetztes Gesetzesvorhaben billigte, haben in Berlin nach monatelanger Pause unter anderem der Hamburger Bahnhof, die Gemäldegalerie und das Kupferstichkabinett wieder ihre Türen geöffnet. In Potsdam soll am Sonnabend das Museum Barberini wieder an den Start gehen. Natürlich müssen Besucher Zeitfenster buchen, einen negativen Corona-Test vorlegen und eine FFP2-Maske tragen. Übrigens: Bereits Mitte März hatten in Berlin die ersten Staatlichen Museen wieder geöffnet, etwa das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie und das Pergamonmuseum auf der Museumsinsel.

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