Berlin - Sie waren der Zankapfel der vergangenen Tage: Ausgangssperren, vorgesehen zur festen Verankerung im verschärften bundeseinheitlichen Infektionsschutzgesetz. Am Montag sah die Welt schon ein bisschen anders aus. Die Ausgangssperren kommen, aber sie sind weniger scharf wie anfangs vorgesehen. Darauf verständigten sich die Koalitionsfraktionen.

Geht es nach Union und SPD, sollen die Ausgangssperren nun statt um 21 Uhr erst um 22 Uhr beginnen und um 5 Uhr in der Früh enden, heißt es in dem Änderungsantrag. Allerdings wird erlaubt, noch bis 24 Uhr alleine joggen oder spazieren zu gehen. Ausnahmen gibt es unter anderem auch für den Weg zur oder von der Arbeit. Wie die meisten anderen Eindämmungsmaßnahmen ist die Regelung für Regionen vorgesehen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 liegt.

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