Berlin - Nach gut zwei Monaten Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat der Berliner Senat einen umfassenden Plan für schrittweise Lockerungen etwa in Handel, Gastronomie und Kultur erarbeitet. Doch ob der Plan umgesetzt wird, war bereits zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung unklar. Ursprünglich wollte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) den Entwurf am 3. März bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vorstellen, deren Vorsitzender er ist. Doch bis dahin droht ihn die Realität zu überrollen. Immer mehr Bundesländer rücken von der vor zwei Wochen gemeinsam getroffenen Verabredung ab, wonach zunächst nur eine vorsichtige Öffnung der Schulen sowie ab Montag ein Neustart der Friseure möglich sein sollte. Auch das Robert Koch-Institut hat inzwischen auf seiner Interseite einen eigenen vierstufigen Plan veröffentlicht. 

Andere Länder preschen vor

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