Professor Butterwegge, als Zählkandidat für das Amt des Bundespräsidenten haben Sie es denkbar gut. Sie sind eine Weile im Gespräch und können danach in aller Ruhe weiterleben wie bisher.

„Zählkandidat“ klingt mir beim höchsten Staatsamt zu abwertend. Ich habe keine Chance, gewählt zu werden. Das weiß jeder. Aber ich finde, dass personelle und politische Alternativen zur Demokratie gehören. Außenseiter bin ich nur deshalb, weil ich nicht dem politischen Establishment angehöre und eine gesellschaftskritische Position vertrete. Trotzdem haftet meiner Kandidatur von vornherein das Verlierer-Image an, auf das keiner scharf ist.

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