Schwerin - Ein altes Backsteinhaus, Nebeneingang, Steintreppe hoch, dann Holztreppe hoch. Ein Zimmerchen, das noch nach DDR riecht, voller Bücher und Akten, fast ein Antiquariat. Ein Schild: Bürgerbüro für Menschenrechte. Das Zimmer gehört Heiko Lietz, 69. Ein Mann wie ein alter Baum, DDR-Bürgerrechtler, Christ, Theologe, Sturkopf, Moralist. Er saß im Gefängnis, die Stasi observierte ihn jahrelang, es gibt zwei Meter Akten über ihn. Erich Mielke kannte Lietz, die Stasi leitete „Zersetzungsmaßnahmen“ gegen ihn ein. Er war einer, der viel riskiert und den Kopf hingehalten hat.

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