Brüssel - Trotz eines Milliardenlochs in der mittelfristigen Finanzplanung hat Deutschland der Nato eine weitere Erhöhung der Verteidigungsausgaben zugesagt. In ihrem jährlichen Strategiebericht verspricht die Bundesregierung den Bündnispartnern, es nicht bei den bereits versprochenen 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bis 2024 zu belassen.

Der dann innerhalb eines Jahrzehnts erreichte Anstieg von 80 Prozent werde „in den Jahren nach 2024 fortgesetzt“, heißt es in dem Bericht, der bereits am Dienstag an die Nato-Zentrale in Brüssel übergeben wurde. Einen Nachweis, in welchen Schritten der Anstieg konkret erfolgen soll, bleibt die Bundesregierung der Nato aber schuldig.

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