Mehr als 2500 Direktkandidaten haben sich für die Bundestagswahl 2017 am 24. September aufstellen lassen. Wer sind sie? Und vor allem: Was sind – abseits des Parteiprogramms – ihre Positionen zu Themen wie Steuerpolitik, Diesel-Affäre oder dem umstrittenen Freihandelsabkommen?

Jetzt können Wählerinnen und Wähler die eigene politische Haltung mit denen ihrer Wahlkreiskandidierenden vergleichen und feststellen, wo die größte oder geringste Übereinstimmung herrscht. Die Berliner Zeitung kooperiert dabei mit dem unabhängigen Portal abgeordnetenwatch.de. Für den Check reicht schlicht die Eingabe der Postleitzahl.

Und so geht’s:

1. Sie geben Ihre Postleitzahl ein.

2. Sie können dann verschiedene Positionen bewerten.

3. Am Ende des Kandidaten-Checks erfahren Sie, wie sehr Sie mit den Einstellungen des jeweiligen Wahlkreiskandidierenden übereinstimmen.

Wahlrelevante Themen

"Sehr viele Menschen wissen gar nicht, wofür die Kandidierenden in ihrem Wahlkreis stehen", sagt Christina Lüdtke von abgeordnetenwatch.de. "Wer den Kandidaten-Check durchspielt, lernt die Politikerinnen und Politiker im eigenen Wahlkreis und deren Positionen kennen und geht dann gut vorbereitet ins Wahllokal."

Abgefragt wurden bei den 2500 Kandidierenden tatsächlich 22 wahlrelevante Themen. Und die große Mehrzahl hat ihre Standpunkte auch abgegeben. Der Kandidaten-Check diene als „Entscheidungshilfe für die eigene Erststimme“, sagt Christina Lüdtke. Und nach der Wahl zur Überprüfung, ob die Kandidaten ihre Positionen auch in den Bundestag einbringen.

Der Bundestag umfasst eigentlich 598 Abgeordnete. Die Hälfte wird über die Erststimme bestimmt. In dieser Legislaturperiode sitzen 630 Abgeordnete im Bundestag – davon sind 32 Überhang- und Ausgleichsmandate. (BLZ)