Berlin - Es war das erwartete Wahl-Beben bei der Bundestagswahl 2017 am Sonntag. Die Alternative für Deutschland (AfD) zieht mit fast sechs Millionen Stimmen und 12,6 Prozent ins Reichstagsgebäude ein.

Was die einen feiern, ist für die anderen ein regelrechter Schock. Besonders in den sozialen Medien wie Twitter machten AfD-Gegner schon kurz nach der Wahl gegen die Partei mobil. Immer wieder tauchte der Hashtag „#87Prozent“ auf – doch was hat es damit auf sich?

Das steckt hinter dem Hashtag #87Prozent

Die AfD erhielt knapp 13 Prozent der Stimmen – und entsprechend 87 Prozent der Wählerstimmen nicht. Das wollen die Kritiker der Rechtspopulisten damit deutlich machen und zeigen, dass es auch noch eine andere, viel größere Gruppe gibt, die nicht hinter der AfD steht.

Inhaltliche Auseinandersetzung gefordert

Einige User wiesen aber auch darauf hin, dass gerade diese Ausgrenzung der Partei die AfD stark macht. In einer Demokratie müsse man sich nun auf jeden Fall inhaltlich mit der AfD auseinandersetzen.