Berlin - Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat eine Debatte über die Vergrößerung der Bundeswehr losgetreten. Wenn die Welt weiter so hohe militärische Anforderungen an Deutschland stelle, werde die Politik „im Personalkörper sicherlich die Offenheit haben müssen, auch da nachzusteuern“, sagte die Ministerin am Donnerstag in Berlin. Von der Leyen lässt zurzeit untersuchen, ob in der Truppe „Aufgabenqualität und Personalausstattung noch zueinander passen“. Mit einem Ergebnis der Analyse rechnet die CDU-Politikerin in einigen Monaten.

Ohne Einzelheiten zu nennen, räumte der Generalinspekteur der Bundeswehr, Volker Wieker, ein, dass die Truppe aufgrund der hohen Einsatzbelastung Abstriche bei der Erfüllung anderer Aufgaben machen müsse. In den Reformen der letzten Jahre ist die Bundeswehr auf eine Sollstärke von 185000 Soldaten verkleinert worden.

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