Cincinnati - Bei einer Schießerei in einem Nachtclub in der US-Stadt Cincinnati sind nach Polizeiangaben ein Mensch getötet und mindestens 15 weitere verletzt worden. Die Gäste seien am Sonntagmorgen in Panik geraten, als die Schüsse fielen, und aus dem Club herausgerannt, sagte Vize-Polizeichef Paul Neudigate dem Fernsehsender WLWT5. Er sprach von „vielen Opfern“. Die Polizistin Kimberly Williams sagte dem Sender CNN, es habe mindestens zwei Schützen gegeben. „Wir sind sicher, dass es mehr als einer war, aber wir sind bislang nicht sicher, ob es mehr als zwei waren“, sagte sie.

Der Aufenthaltsort der Schützen war zunächst weiter unklar. Die Polizei befragte zahlreiche Augenzeugen.

Die Tat ereignete sich gegen 1 Uhr (Ortszeit) im „Cameo“ Nachtclub in Cincinnati im Bundesstaat Ohio. Zum Zeitpunkt der Schüsse feierten dort hunderte, überwiegend junge Gäste.

Am 12. Juni 2016 hatte Omar Mateen, ein US-Bürger mit afghanischen Wurzeln, in Orlando im US-Bundesstaat Florida in einem Schwulenclub 49 Menschen erschossen und weitere 53 verletzt, bevor er von Polizisten erschossen wurde. Zuvor bekannte er sich in Anrufen bei der Polizei zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). (dpa, afp)