Der künftige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat vor einer Geringschätzung des deutschen Sozialsystems gewarnt. „Niemand müsste in Deutschland hungern, wenn es die Tafeln nicht gäbe“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe mit Blick auf die Debatte um die Zurückweisung von Ausländern bei der Essener Tafel.

Mit Hartz IV habe „jeder das, was er zum Leben braucht“. „Hartz IV bedeutet nicht Armut, sondern ist die Antwort unserer Solidargemeinschaft auf Armut“, so der CDU-Politiker. „Wir haben eines der besten Sozialsysteme der Welt.“ Die gesetzliche Grundsicherung werde genau bemessen und regelmäßig angepasst. „Mehr wäre immer besser“, räumte Spahn ein. Allerdings müssten andere diese Leistungen über ihre Steuern bezahlen.

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