Berlin - Zum Thema Atomwaffen haben die Abgeordneten im Bundestag viele Geschichten beizusteuern. Kaum einer, der keine Erinnerungen an den Kalten Krieg, an Friedensbewegungen und die Berliner Mauer einstreute, als die Fraktionen am Freitag einen Antrag der Linken diskutierten: Die Partei forderte, Atomwaffen aus Deutschland abzuziehen und dem sogenannten Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen beizutreten.

„Die Bundesregierung redet von Frieden und von Abrüstung, doch sie verweigert sich diesem wichtigen Schritt. Das ist eine Schande“, sagte Christine Buchholz, Abgeordnete der Linken, in der Plenarsitzung. Deutschland hatte sich bei der Abstimmung über den Atomwaffenvertrag im Juli 2017 enthalten, genau wie alle großen Atommächte, wie etwa die USA und Russland. 122 Staaten stimmten damals für das Verbot von Atomwaffen.

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