Washington/Bagdad - Bei Luftangriffen in Syrien ist nach Angaben des Pentagon ein Anführer des Islamischen Staats (IS) mit direkten Verbindungen zu den Terroranschlägen von Paris getötet worden. Pentagon-Sprecher Colonel Steve Warren sagte in einer aus Bagdad übertragenen Pressekonferenz, Charaffe al-Muadan habe unmittelbar mit dem Planer der Anschläge in der französischen Hauptstadt, Abdelhamid Abaaoud, zusammengearbeitet.

Al-Muadan habe Angriffe auf den Westen geplant, sagte Warren. Er sei am 24. Dezember von der US-geführten Anti-IS-Koalition getötet worden. Warren sagte, im Dezember seien neun weitere IS-Führer in Luftangriffen der Koalition getötet worden.
„Wir schlagen der Schlange auf ihr Haupt“, sagte Warren. „Aber wir haben ihr noch nicht den Kopf abgetrennt, und sie hat immer noch Giftzähne.“

Abdelhamid Abaaoud gilt als Kopf der Anschläge von Paris. Er kam bei einer Polizeiaktion in Saint-Denis am 18. November ums Leben. Bei den Anschlägen töteten die Terroristen 130 Menschen. (dpa)