Herr Benn, Europa erlebt in diesen Tagen eine Bedrohung durch Terroristen, die für Sie in Israel zum Alltag gehört. Wie ist es, mit solch einer Gefahr aufzuwachsen?

Ich erinnere mich daran, dass mir schon als Grundschulkind immer wieder Bilder von gefährlichen Sprengsätzen in der Schule gezeigt wurden. Und stets wurde uns gesagt: Wenn ihr eine Tasche irgendwo stehen seht und ihr wisst nicht, wem sie gehört: Ruft die Polizei! Auf den Schulhöfen gab es damals mit Metall ausgekleidete Gruben, in die wir alles werfen sollten, was wir verdächtig fanden. Wenn etwas von diesen Sachen explodieren würde, dann würde es dort keinen Schaden anrichten. So war unser Schulhof, unsere Schulzeit. Wir lebten in einer Atmosphäre der Angst, wir waren immer in Alarmbereitschaft.

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