Mit dem feierlichen Prolog eröffnet das Nürnberger Christkind, Benigna Munsi, auf der Empore der Frauenkirche offiziell den Nürnberger Christkindlesmarkt 2019.
Foto: dpa/Daniel Karmann

Nürnberg - Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein – und auch als Christkind ist man nicht immer gefeit vor den Unbilden des Alltags. Denn bei Niesel und knapp über null Grad an diesem Adventswochenende in Nürnberg kriecht die Kälte auch unter das prächtige Gewand, selbst wenn dafür fünf Meter Brokat und acht Meter Goldlamé vernäht wurden. Das Christkind zieht deshalb nicht nur Skiunterwäsche darunter, sondern zusätzlich noch einen dicken Fließpullover. Die Füße steckt es in fellgefütterte Boots. Kopf und Ohren allerdings kann es nur vorwärmen, weshalb es in seinen wenigen Pausen stets eine dicke Wollmütze trägt. Die dienstliche Kopfbedeckung, so will es die Tradition, ist eine goldene Krone.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.