23.15 Uhr, Myfest

Wir verabschieden uns für heute und hoffen, Sie sind bereits gut nach Hause gekommen. Mehr zum Myfest und der Polizei-Bilanz lesen Sie natürlich morgen auf unserer Seite www.berliner-zeitung.de

23 Uhr, 1. Mai-Bilanz

Auch in anderen Teilen der Welt gingen die Menschen am 1. Mai auf die Straßen. Doch nicht überall blieb es so friedlich wie in Berlin. In Istanbul kam ein Mensch ums Leben. Mehr dazu:

22.50 Uhr, Myfest

Die Musik auf den Bühnen ist aus. Es beginnt der Abbau. Vereinzelt stehen noch Gruppen zusammen und trinken. Am Hühnerhaus an der Görlitzer Straße wird ein Dealer festgenommen. Die Besucher verlassen das Feiergelände. Die Lage ist entspannt.

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22.45 Uhr, Myfest

Wie war es denn nun, das Myfest 2016? Wir wollen Ihre Meinung wissen!

22.37 Uhr, Myfest

Etwa 7000 Besucher sind noch auf dem Myfest.

22.35 Uhr, Myfest

Die Buslinien 166 und 104 fahren wieder auf ihrer üblichen Route, teilt die BVG mit. Allerdings gibt es Einschränkungen im U-Bahn-Verkehr:

22.30 Uhr, Myfest

Während die Polizei so langsam aufatmen kann, wird am Spreewaldplatz noch die fette Party gefeiert. Überall tanzen alkoholisierte, junge Menschen, überall liegen kaputte Flaschen. Hoffentlich kippt die Stimmung nicht. Die Polizei lässt sich ab und an noch blicken.

22.15 Uhr, Myfest

Für Berliner Verhältnisse war es heute friedlich. Meint auch die Polizei. Bereit stehende Wasserwerfer setzte die Polizei nicht ein. Rund um den 1. Mai waren in Berlin etwa 6200 Polizisten im Einsatz. Es gab allerdings vereinzelt Verletzte und Festnahmen.

Polizeisprecher Stefan Redlich zeigte sich am Abend dennoch mit dem Verlauf zufrieden. Es habe keine Randale während der großen Demonstration gegeben. Jahrelang sei Berlin am 1. Mai das Synonym für Gewalt gewesen - gemessen daran sei die Bilanz positiv.

22.05 Uhr, Myfest

Erste Bilanz von Berlins Innensenator Frank Henkel:

"Die Polizei hat die Veranstaltungslage sehr gut im Griff. Das Myfest verläuft erfreulich, die 18-Uhr-Demonstration hat den Endpunkt erreicht. Kein Verständnis habe ich für das Verhalten einzelner Gewalttäter nach Ende der Demo. Hier ist die Polizei entschlossen eingeschritten und hat die Lage schnell wieder beruhigt. Für eine Bilanz ist es jetzt noch zu früh. Der Einsatz ist noch nicht vorbei."

22 Uhr, Demo

Während der Auseinandersetzungen in Kreuzberg wurden einige Menschen verletzt, wie dieser junge Mann, der eine Kopfwunde erlitt.

21.50 Uhr, Demo

Der Spontanaufzug zur Kottbusser Brücke ist beendet. Dennoch sind auf diesem Areal Polizisten konzentriert. Die Lage sei halbwegs beruhigt, heißt es. Demonstranten stehen Polizisten gegenüber.

21.47 Uhr, Myfest

Impressionen vom Myfest - Essen nicht vergessen!

Love is everywhere - vor allem auf dem Myfest in Kreuzberg <3

21.40 Uhr, Myfest

Auch die BVG musste heute einige Bahnfahrten abändern aufgrund der Menschenmassen in Kreuzberg. Noch sind die Bahnhöfe teils überfüllt.

21.37 Uhr, Demo

Nach dem Ende der Demo kam es zum kurzzeitigen Gewaltausbruch in Kreuzberg. Polizisten wurden mit Flaschen und Steinen beworfen. Die Eindrücke des Tages in Bildern:

21.30 Uhr, Myfest

Den von der BVG gemeldeten brennenden Bauwagen kann die Polizei nicht feststellen. Im Bereich der Kottbusser Straße und am Kotti kommt es immer  wieder zu vereinzelten Festnahmen. Partygäste des Myfests verlassen das Areal. Vielleicht auch, weil einige morgen wieder zur Arbeit, Uni oder Schule müssen.

21.22 Uhr, Myfest

Die Polizei hat gut zu tun: In der Oranienstraße 6 brennt es auf dem Hinterhof. Das Feuer wird immer wieder von drei Jugendlichen geschürt.

In der Skalitzer Straße 84 sind einige Personen auf ein Autodach geklettert und springen darauf. Die Straßen an der Kottbusser Brücke sowie am Hermannplatz werden für den Straßenverkehr gesperrt.

21.18 Uhr, Myfest

Während einige Demonstranten noch nicht genug haben, wird am Spreewaldplatz eine Elektro-Party gefeiert.

21.14 Uhr, Demo

Ein Spontanaufzug mit etwa 1000 Teilnehmern bewegt sich von der Kottbusser Straße zur Kottbusser Brücke. An der Spitze des Aufzugs laufen vermummte Demonstranten.

21.10 Uhr, Hamburg

Blick in den Norden: Die Polizei hat am Sonntag die sogenannte Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration in Hamburg aufgelöst. Zuvor waren aus dem Demonstrationszug mehrfach Feuerwerkskörper, Böller und Flaschen geworfen worden. Die Sicherheitskräfte setzten auch Wasserwerfer ein.

Eine U-Bahn-Station wurde aus Sicherheitsgründen geschlossen. Der Kundgebung hatten sich nach Schätzung der Polizei rund 1900 Teilnehmer angeschlossen. Die Polizei nahm mehrere junge Leute fest, die selbstgebastelte Sprengkörper mit sich führten. Für einen sicheren Abtransport mussten die Entschärfer der Polizei anrücken.

21.05 Uhr, Myfest

In der Puschkinallee/Bouchéstraße in Treptow brennt ein Bauwagen. Der Hubschrauber kreist über Kreuzberg und fertigt Übersichtsaufnahmen von der Skalitzer Straße und den angrenzenden Straßen an.

21 Uhr, Myfest

Zwischenbilanz: Nach dem Ende der „Revolutionären 1. Mai Demonstration“ in Berlin-Kreuzberg ist es zu einem kurzzeitigen Gewaltausbruch gekommen. Zumeist schwarz gekleidete Teilnehmer attackierten Polizisten mit Steinen und Flaschen. Die Beamten stürmten in die Menge und griffen einzelne Randalierer heraus.

Schaulustige fotografierten die Szenerie. Laut Polizei gab es in der Skalitzer Straße zwei Festnahmen. Inzwischen beruhigte sich die Situation wieder. Die Masse begann, sich zu zerstreuen. Mehrere Menschen wurden verletzt. Sanitäter behandelten Verletzte mit blutenden Wunden.

Augenzeugen berichten, dass Demonstranten auf dem Lausitzer Platz ausversehen von Flaschen und Steinen getroffen werden, die von Demonstranten geworfen wurden. 

20.50 Uhr, Myfest

Wie die Polizei twittert, wurden Beamte mit Flaschen und Steinen beworfen. Mindestens zwei Personen wurden festgenommen.

Zeugen wollen gesehen haben, dass die Polizei Geräte einsetzt, mit denen Handygespräche mitgehört werden können.

20.45 Uhr, Myfest

20.33 Uhr, Demo

Bei der sogenannten Revolutionären 1.-Mai-Demonstration durch Berlin-Kreuzberg ist es am Sonntagabend nach einem weitgehend friedlichen Verlauf zu Gewaltausbrüchen gekommen. Schwarz gekleidete Demonstranten schleuderten Flaschen und vereinzelt Steine gegen Polizisten. Sanitäter behandelten Verletzte mit blutenden Wunden. Die Polizei stürmte in die Menge und griff einzelne Randalierer heraus. Die Demonstration war unmittelbar davor nach einer verkürzten Route am Lausitzer Platz zu Ende gegangen.

20.30 Uhr, Demo

Die Polizei hat zwei Personen im Bereich der Skalitzer Straße festgenommen. Bei einem der Festgenommenen handelt es sich um einen Rollstuhlfahrer. Zur selben Zeit werden Polizisten an der Görlitzer Straße mit Flaschen beworfen.

20.19 Uhr, Demo

Die Demo wurde am Lausitzer Platz offiziell beendet.

20.15 Uhr, Myfest

Wie die BVG mitteilt, fährt die U1 am Schlesischen Tor wieder ohne Halt durch.

20.10 Uhr, Demo

Die Demo endet jetzt am Lausitzer Platz. Hier mischt sich nun das Partyvolk mit den Demonstranten. Ob es friedlich bleibt, bleibt abzuwarten. Überall liegen Glasflaschen herum.

20 Uhr, Demo

19.52 Uhr, Demo

Die Spitze der Demo hat das Schlesische Tor erreicht und wartet auf die Zwischenkundgebung. Dabei wird vereinzelt Pyrotechnik abgebrannt. Ansonsten bleibt die Demo friedlich.

19.50 Uhr, Demo

Die Schätzung über die Zahl der Demonstranten schwankt. Nach den letzten Schätzungen von 7000 Teilnehmern ist jetzt wieder von 13 000 Teilnehmern die Rede. Auf der Skalitzer Straße herrscht Ausnahmezustand. Die Demoroute wurde geändert. Nach Neukölln geht es also nicht mehr.

Lesen Sie auf der nächsten Seite weiter: Spontane Demo und Myfest.