Berlin/BrüsselAm Freitag wird der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen der Deutsche Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Ehrenpreis verliehen. Damit, so die Begründung, wird ihr Einsatz für den „European Green Deal“ gewürdigt, mit dem die CDU-Politikerin Europa zu einem grünen Kontinent machen will.

Die Entscheidung des Nachhaltigkeitspreiskomitees erinnert ein bisschen an die Entscheidung, US-Präsident Barack Obama 2009 mit dem Friedensnobelpreis auszuzeichnen – wenn das Ereignis am Freitag auch etliche Aufmerksamkeitsstufen darunter liegen dürfte. In beiden Fällen waren es Vorschusslorbeeren, die verteilt wurden beziehungsweise werden. Denn vieles von dem, was Ursula von der Leyen sich vorgenommen hat, droht ein Jahr nach ihrer Wahl zur Kommissionspräsidentin in den Anfängen stecken zu bleiben – gerade die grünen EU-Gesetze, mit denen sie besonders in ihrer eigenen Parteienfamilie aneckt und die Klimaaktivisten wiederum noch lange nicht weit genug gehen.

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