Eliete Ringuissai (hinten, M.) lebt seit den 1980ern in Deutschland, besucht aber öfters seine Familie in der Heimat und schickt auch immer mal wieder Geld nach Hause, um seine Familie zu unterstützen. 
Foto: dpa/Privat/Eliete Ringuissai

Eilenburg - Seit Jahren schickt Eliete Ringuissai seiner Familie im südostafrikanischen Mosambik Geld. Mal 100 Euro, mal 200 Euro, „immer so nach Bedarf, wer gerade Probleme hat“. Der 57-Jährige verdient deutlich mehr als seine Verwandten in der Heimat. Seit 40 Jahren arbeitet er als Chemiefacharbeiter in Eilenburg in Sachsen, seine Verwandten leben in einem der ärmsten Länder der Welt. Doch die Corona-Krise hat all das verändert. „Es ist sehr schlimm“, sagt der Mosambikaner. Ob er seiner Familie weiter Geld schicken kann? „Ich weiß nicht, ob ich das schaffe.“

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