Corona-Lage in Brandenburger Kliniken relativ stabil

In den Brandenburger Krankenhäusern bleibt die Corona-Lage im Vergleich zur Vorwoche relativ stabil. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stieg die Hospi...

ARCHIV - Ein Arzt hält einen Tupfer für einen Abstrich für einen Corona-Test in der Hand.  lbild
ARCHIV - Ein Arzt hält einen Tupfer für einen Abstrich für einen Corona-Test in der Hand. lbildKarl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbo

Potsdam-In den Brandenburger Krankenhäusern bleibt die Corona-Lage im Vergleich zur Vorwoche relativ stabil. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums stieg die Hospitalisierungsinzidenz leicht von 9,18 auf 9,42 - die Warn-Ampel steht weiter auf Gelb. Dieser Wert gibt die Zahl der Überweisungen ins Krankenhaus pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion an. Der Anteil freier betreibbarer Intensivbetten lag zuletzt bei 15,4 Prozent - damit blinkt die Warn-Ampel Grün.

Die Zahl der registrierten Ansteckungen mit dem Virus innerhalb einer Woche je 100.000 Einwohner lag bei 220,2, wie es am Donnerstag weiter hieß. In der vergangenen Woche betrug die Sieben-Tage-Inzidenz 230,2.

Die Inzidenz liefert kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive Labortests zählen in der Statistik.

Aktuell werden 467 Menschen mit einer bestätigten Covid-19-Erkrankung in Kliniken behandelt. Die Zahl liegt damit noch weit unter dem Schwellenwert von 1000 Behandlungsfällen. Mit Stand vom Mittwoch liegen 34 Patienten auf Intensivstationen, hiervon müssen 25 beatmet werden.

Die meisten Corona-Infektionen innerhalb einer Woche je 100.000 Einwohner meldete mit 317,6 die Stadt Frankfurt (Oder), die wenigsten mit 164,7 der Landkreis Barnim.

Nach der Coronaverordnung des Landes gilt weiter eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr. Auch Besucher von Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge und Obdachlose müssen nach wie vor eine FFP2-Maske tragen. Das Brandenburger Kabinett hatte am vergangenen Dienstag die Corona-Bestimmungen vorerst bis einschließlich 21. Dezember verlängert.

Der Bund schreibt die Masken bis April außerdem für Fahrgäste im öffentlichen Fernverkehr und Besucher von Kliniken und Pflegeheimen sowie für Patienten in Arztpraxen vor.