BerlinDie Corona-Pandemie sorgt für einen Digitalisierungsschub in deutschen Gemeinden und Städten. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom und des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DStGB) unter 623 Kommunen. Allerdings gibt es eine Reihe von Hindernissen, die diese Entwicklung bremsen.

Es fehlt insbesondere am Geld, wie Dreiviertel der Kommunen angeben. Auch das fehlende Know-how ist mit 58 Prozent einer der größten Bremser der Digitalisierung. Ursächlich dafür ist nicht zuletzt der „erhebliche Nachholbedarf in der Aus- und Weiterbildung“, wie Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des DStGB, ausführte. Der große Teil der Ausbildung sei nach wie vor juristisch geprägt, Digitalkompetenzen seien hingegen wenig bis gar nicht verankert. Rund die Hälfte der Befragten sagt, dass nur wenige bis gar keine Mitarbeiter gute Kenntnisse im Umgang mit digitalen Werkzeugen wie Videokonferenzen oder Dokumentenmanagementsystemen haben. Folglich betrachten sich noch immer sechs von zehn Kommunen als digitale Nachzügler.

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