Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park, aufgenommen am 23.11.2017 in Berlin mit der Statue eines sowjetischen Soldaten mit Kind und zerbrochenem Hakenkreuz.
Foto: dpa

Berlin - Im Sommer 2019 besprachen Bundesregierung und Bundespräsidialamt vage, wie sie 2020 den 75. Jahrestag des Kriegsendes gestalten könnten. Mit der Koordination beauftragten sie den Innenminister, der irgendetwas mit ökumenischem Gottesdienst, Rede und Kranzniederlegung plante. Als sich Die Linke im November nach dem Stand der Dinge erkundigte, antwortete die Regierung, sie werde „zu gegebener Zeit“ informieren (Dt. Bundestag, Drucksache 19/15287). Immerhin gab sie zu, dass Staatsministerin Grütters außer einer kleinen Sonderausstellung in Karlshorst keine Pläne hege und die Verteidigungsministerin keine „speziellen Veranstaltungen“ in den Kasernen der Bundeswehr vorsehe. Womöglich ist es ihr neu, dass Deutschland als Anstifterin des Zweiten Weltkrieges mehr als 18 Millionen deutsche Männer mobilisierte, die plündernd und zerstörend über Europa herfielen.

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