Polen boomt. Doch eine große Zahl von Menschen im Land glaubt nicht mehr an die eigene Aufstiegsgeschichte.
Foto: dpa/Omar Marques

Warschau - Kasia schreit. Laut. Herzerweichend. Wie Zweijährige nun einmal schreien, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen. Püree mit lilarotem Kompott zum Beispiel. Papa Pawel greift zum Löffel, um sich und die Sitznachbarn zu retten, aber Preiselbeeren sind dann doch nicht nach Kasias Geschmack. Sie probiert zwar schweigend. Im nächsten Moment schreit sie aber wieder. Erst die braune Köttbullar-Soße hilft. Die schwedische Spezialität scheint so etwas wie ein globales Allheilmittel zu sein, auch wenn Köttbullar in Polen Klopsiki heißen. „Kasia ist sonst viel geduldiger“, behauptet Pawel. „Aber diese Hetzerei macht doch irgendwie alle nervös. Kinder spüren das.“

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