BerlinIm siebten Jahr ihres Bestehens hat sich die AfD ein Rentenkonzept gegeben. Wobei das entsprechende Papier den Namen „Konzept“ leider nicht verdient. Auf nur etwas mehr als zwei Seiten wird skizziert, wohin die Partei mit der Rente will. In wesentlichen Punkten soll der Status quo beibehalten werden. Sie sagt nichts zum Renteneintrittsalter, nichts zu den Betriebsrenten. Will sich die Partei wirklich von der Rentenpolitik der GroKo abheben, muss sie zurück an den Schreibtisch. Doch in einem Punkt setzt sie Akzente.

Im Kern geht es der AfD darum, die Geburtenrate zu erhöhen, um so die finanzielle Ausstattung der Rentenversicherung in 30 bis 40 Jahren durch mehr Beitragszahler zu verbessern. Dafür sollen Eltern einen Bonus von 20.000 Euro für jedes Kind bekommen. Kindern schenkt sie ein Spardepot, auf das der Staat von Geburt an bis zum 18. Lebensjahr monatlich 100 Euro überweisen soll. Beides kostet jährlich einige Milliarden Euro. Dabei ist überhaupt nicht klar, ob die Maßnahmen am Ende dazu führen werden, dass mehr Kinder geboren werden.

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