Berlin. Die Pandemie trifft nicht alle Menschen gleich. Auch nicht alle Kinder. Denn für viele Kinder aus Hartz-IV-Haushalten bedeuten geschlossene Schulen nicht nur weniger Chancen darauf, etwas zu lernen, sondern auch den Verzicht auf ein warmes Mittagessen. Während sie in der Schule sicher sein können, über das Bildungs- und Teilhabepaket kostenlos mittagessen zu können, müssen die Familien nun selbst jeden Tag dafür sorgen.

Das ist zwar in den regulären Ferien auch so, doch die Schulschließung belastet finanzschwache und krisengetroffene Familien umso mehr. Um sicherzustellen, dass die Kinder auch während des Homeschoolings mit Essen versorgt werden, hat die Bundesregierung im Mai das Sozialschutzpaket II beschlossen. Das sieht vor, dass Kommunen den Kindern das Mittagessen „flexibel auf anderen Wegen bereitstellen“ können, gemeint ist damit, dass die Kinder beliefert werden oder sich ihr Essen in der Schule abholen. Die Extraausgaben übernimmt der Bund.

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