Gregor Gysi auf dem Sonderparteitag der SED im Dezember 1989.                               
Foto: imago images/teutopress

Berlin - Es ist eine fast vergessene Erfolgsgeschichte: Rund eine Milliarde Euro haben die neuen Bundesländer von der „Unabhängigen Kommission zur Überprüfung des Vermögens der Parteien und Massenorganisationen der DDR“ (UKPV) erhalten. Verwendet wurden die Gelder für gemeinnützige Zwecke wie Denkmalpflege, Aufarbeitungsprojekte, Kultur und Kunst, aber auch für die Wirtschaftsförderung im Osten und die Tilgung von DDR-Altschulden. Insgesamt gelang es der UKPV in 16 Jahren mühseliger Aufklärungsarbeit, Vermögenswerte im Umfang von insgesamt mehr als 1,6 Milliarden Euro sicherzustellen. Nach der Auflösung der Kommission Ende 2006 kamen noch einmal weitere rund 200 Millionen Euro hinzu – sie stammten aus zwei Gerichtsverfahren in der Schweiz um das Geld der SED-Firma Novum.

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