Berlin - Für mehr Rechte und weniger Einschränkungen für Prostituierte haben in Berlin Dutzende Menschen demonstriert. Sie zogen am Samstagabend vom Hardenbergplatz in der Nähe vom Bahnhof Zoo über den Ku'damm durch Charlottenburg. Rund 150 Teilnehmende waren angemeldet. Bereits am vergangenen Donnerstag, dem „Internationalen Hurentag“, hatte der Bundesverband Sexuelle Dienstleistung (BSD) auf die Belange von Sexarbeiterinnen hingewiesen.

Aus seiner Sicht müssen etwa die vorgeschriebenen regelmäßigen Registrierungen und Beratungen der Frauen sowie die Strafverfolgung von Kunden und weitere Sondergesetze für Prostituierte und Bordelle abgeschafft werden. Sexarbeiterinnen sollten wie normale Berufstätige behandelt werden, so die Forderung. Das Prostitutiertenschutzgesetz diene der Repression und Kontrolle, nicht dem Schutz.