Paris - Frankreich sieht gelb. Seit mehr als einer Woche halten Massendemonstrationen und Straßenblockaden das Land in Atem, am Samstag randalierten „gelbe Westen“ auf der Pariser Prachtstraße Champs-Élysées. Während ihre Wut immer größer wird, setzt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf Dialog. Die Reformpolitik des einstigen Shootingstars der französischen Politik stößt allerdings auf Gegenwind. Der sucht unterdessen das internationale Rampenlicht. Können die „Gelbwesten“ zum ernsthaften Problem für ihn werden?

An und für sich sind Blockaden in Frankreich kein neues Phänomen. Die Franzosen wissen, ihrer Wut Ausdruck zu verleihen. Vor der Europameisterschaft 2016 etwa stapelte sich der Müll in Paris, das Benzin wurde an vielen Tankstellen im Land knapp - so sollte eine umstrittene Arbeitsmarktreform verhindert werden. Was ist also dieses mal anders?

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