Dresden - Dresden. Natürlich. Am Tag danach hatten ihn alle mal wieder völlig falsch verstanden. „Böswillig, bewusst verleumdend interpretiert“ habe man ihn, jammerte Björn Höcke, 44, Fraktionsvorsitzender der AfD im Thüringer Landtag und ein Meister unmissverständlicher Missverständlichkeiten am Mittwoch. In Dresden hatte er am Abend zuvor eine Rede im Ballhaus Watzke gehalten. Ein Termin, für den die Hassbewegung Pegida sogar ihr Montagstreffen abgesagt hatte, um die Anhängerschaft nicht mit zwei Wochen-Terminen zu überfordern. 500 Höcke-Freunde waren also gekommen, riefen hin und wieder „Merkel muss weg“ oder „Abschieben“ und hörten den Höcke-Satz: „Wir Deutschen sind das einzige Volk, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“

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