Am Morgen danach finden Feldjäger am Unglücksort im Flussbett des Kundus zwei ausgebrannte Tanklastwagen und einige Tierkadaver. Nicht eine menschliche Leiche entdecken sie, stattdessen „nur noch minimale Spuren von Humanmaterial“. Auch nach zweitägiger Spurensuche, die am 4. und 5. September 2009 erfolgt, können sie nicht mehr rekonstruieren, „welche und wie viele Personen sich am Ereignisort aufgehalten haben (…). Auch wird offen bleiben, ob und ggf. welche und durch wen Veränderungen der Spurenlage am Ereignisort vorgenommen wurden“.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Angehörige und Freunde die Opfer geborgen haben, nicht zuletzt um die Toten gemäß des islamischen Glaubens bestatten zu können. Demnach müssen Verstorbene innerhalb von 24 Stunden beerdigt werden.

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