Berlin - „Cold Case“, so heißt eine amerikanische Krimiserie, in der Polizisten längst zu den Akten gelegte Kriminalfälle lösen. Jede Folge beginnt mit einem Rückblick ins Jahr des Verbrechens, dann springt die Handlung in die Gegenwart, wo Ermittler oft zufällig auf neue Beweisstücke stoßen, Zeugen sich plötzlich zu einer Aussage durchringen oder in abgelegenen Gebieten Leichenteile gefunden werden. Neue Anhaltspunkte, die den Ermittlern einen Grund geben, den Fall wieder aufzunehmen. 

Auch der Fall Peggy ist so ein ungeklärter Kriminalfall, aber er spielt nicht in den USA, sondern mitten in Deutschland. Er entstammt nicht der Fantasie irgendwelcher Drehbuchschreiber, sondern hat tatsächlich unzählige Menschen beschäftigt und tut dies bis heute: Polizisten, Staatsanwälte, Richter, Journalisten, die Menschen in der fränkischen Gemeinde Lichtenberg und natürlich in erster Linie die Familie des damals neun Jahre alten Mädchens möchten nichts mehr als eine Antwort auf die Frage: Was geschah mit Peggy, die vor 20 Jahren so plötzlich verschwand? Und vor allem: Wer ist ihr Mörder?

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