Der Hunger auf der Welt nimmt wieder zu

Der Welthunger-Index 2020 zeigt: Die globale Ernährungslage verschlechtert sich wieder. Besonders betroffen sind Subsahara-Afrika und Südasien. Klimawandel und bewaffnete Konflikte verschärfen die Lage.

Kinder warten auf die Essensausgabe in Somalia.
Kinder warten auf die Essensausgabe in Somalia.dpa/Dai Kurokawa

Berlin-15 Jahre ist es her, dass die Vereinten Nationen einstimmig die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedeten. Eines ihrer größten Ziele ist es, den Hunger in der Welt bis zum Jahr 2030 komplett abzuschaffen. Das war ein Statement und auch ein Versprechen.

Eine Zeit lang schien die Weltgemeinschaft auf einem guten Weg zu sein: Seit dem Jahr 2000 nimmt der Hunger in der Welt sukzessive ab, und bis zum Jahr 2014 sank auch die Zahl der Menschen, die weltweit Hunger leiden. Doch der Welthunger-Index (WHI) 2020, den die Welthungerhilfe am Montag veröffentlichte, zeichnet ein ernüchterndes Bild. Denn die globale Hungersituation verbessert sich nur sehr, sehr langsam – und in einigen Ländern verschlechtert sie sich sogar. Damit sinkt die Hoffnung, dass die Weltgemeinschaft ihr Versprechen für 2030 wird halten können.

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