Berlin. Der Impfstoff ist zum Piksen nah. Doch bereits jetzt ist klar, dass der Impfstoff anfangs keinesfalls ausreichen wird, um alle Impfwilligen sofort damit zu versorgen. Selbst innerhalb der sogenannten vulnerablen Gruppen müssen Prioritäten vorgenommen werden. Am Donnerstag will die ständige Impfkommission ihre Empfehlungen veröffentlichen. Einem Entwurf vom 7.Dezember zufolge gibt es sechs Prioritätengruppen, von sehr hoch bis niedrig. Höchste Priorität hätten demnach Menschen, die über 80 Jahre alt sind sowie Bewohner von Alters- und Pflegeheimen. Außerdem gehört auch medizinisches Personal, das Kontakt zu vulnerablen Gruppen hat, dazu. Gruppe zwei umfasst ebenfalls medizinisches Personal sowie Personen über 75 Jahren. An dritter Stelle stehen unter anderem Asylbewerber, Obdachlose und Beschäftigte im Gesundheitsdienst. Anschließend sollen Saisonkräfte, Lehrkräfte und Erzieherinnen geimpft werden. In der vorletzten Prioritätengruppe sind Personen der Landes- und Bundesregierungen sowie der kritischen Infrastruktur, also Feuerwehr, Polizei und Arbeitskräfte im Einzelhandel eingeordnet. Die geringste Priorität haben alle anderen Bürger unter 60 Jahre.

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