Der  ehemalige SS-Wachmann Bruno D. im Prozess vor dem Hamburger Landgericht.
Foto: AP/Pool/Fabian Bimmer/

Berlin - Am vorigen Freitag bat mich die ARD-Tagesthemenredaktion, das Urteil gegen den 93-jährigen ehemaligen KZ-Wachmann Bruno D. „historisch einzuordnen“. Doch in der Sendung blieb davon nur ein Satzfetzen übrig. Womöglich hatte ich zu kompliziert oder zu ungemütlich „eingeordnet“, nämlich so: 1960/70 wäre Bruno D. niemals angeklagt worden. Doch seit ein paar Jahren werden einige hochbetagte Männer wegen Beihilfe zum Mord vor Gericht gestellt, auch wenn sie lediglich in der Schreibstube oder auf Wachtürmen eines KZs saßen.

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