Olaf Scholz ist ein Politiker, der gerne verblüfft. Am Montag steht er im Willy-Brandt-Haus, die blau-weiß-gepunktete Krawatte sitzt perfekt. Der Tonfall ist staatstragend, als er die sieben Ministerinnen und Minister präsentiert, die für die SPD im Kabinett sitzen werden. Als sich Karl Lauterbach neben ihn stellt, lächelt Scholz verschmitzt. Dass er Lauterbach als Bundesgesundheitsminister vorschlägt, damit hätte kaum jemand gerechnet. Der Coup ist gelungen.

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