Berlin - Man hat am Montag keinem einzigen Satz der Regierungsverantwortlichen zuhören müssen. Ein Blick in die Gesichter von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Außenminister Heiko Maas (SPD) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte es deutlich: Diese Regierung ist am Ende.

Geradezu zerzaust wirkte Kramp-Karrenbauer als sie mit leiser und monotoner Stimme erklärte, welche Maßnahmen die Bundeswehr eingeleitet habe, um Deutsche und afghanische Ortskräfte aus Afghanistan herauszuholen. Der Ausschnitt lief immer wieder auf den Nachrichtensendern, doch bis zum Abend hatten es die Flieger der Bundeswehr gerade mal in den Luftraum über Kabul geschafft. Dort kreisten sie stundenlang, landen konnten sie erst spät am Abend – die Lage am Boden war einfach zu chaotisch.

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