Der schon mehrfach totgesagte Dschihadist und Ex-Rapper Denis Cuspert aus Berlin soll bei einem Luftangriff in Syrien getötet worden sein. Das berichteten das mutmaßlich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nahestehende Medium „Wafa“ und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Von offizieller Seite gab es zunächst keine Stellungnahme internationaler Sicherheitsbehörden. Auch IS-nahe Propagandakanäle schwiegen zunächst zu den Berichten. Deutsche Sicherheitskreise gehen aber davon aus, dass die Todesmeldung diesmal zutrifft, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Gewisse Zweifel blieben allerdings, hieß es.

Cuspert, der zuletzt den Namen Abu Talha al-Almani („Der Deutsche“) trug, soll am Mittwoch zusammen mit 14 weiteren IS-Kämpfern in der Stadt Raranidsch (englisch: Gharanij) in der syrischen Provinz Dair as-Saur getötet worden sein, wie der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, am Freitag sagte. Die Beobachtungsstelle mit Sitz in Großbritannien bezieht ihre Informationen von einem Netzwerk an Aktivisten in Syrien.

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