Berlin - Es dauerte knapp 30 Stunden, dann war Dogan Akhanli wieder auf freiem Fuß – und der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel freute sich: „Es wäre schlimm, wenn die Türkei auch am anderen Ende Europas erreichen könnte, dass Menschen, die ihre Stimme gegen Präsident Erdogan erheben, in Haft geraten würden.“

Zwar mag es derzeit danach aussehen, als könnte die jüngste Provokation aus Ankara ohne größeren Schaden verpuffen. Doch ist das Drama um den Kölner Schriftsteller ein neuer Beleg für die schweren Beziehungsstörungen zwischen Deutschland und der Türkei. Eine Annäherung scheint in weite Ferne gerückt.

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