Deutsche EU-Ratspräsidentschaft im Krisenmodus

Am 1. Juli übernimmt Deutschland die Rolle als Vermittler, Moderator, Makler und Ideengeber in einer Europäischen Union, in der es knirscht.  

Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Bundeskanzlerin Angela Merkel. imago images/Christian Spicker

Berlin-„Der Erfolg der deutschen Ratspräsidentschaft zeigt sich möglicherweise erst, wenn sie längst vorbei ist“, glaubt Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt. Dann nämlich, wenn verlorenes Vertrauen in die EU zurückgewonnen wurde. „Europa ist ein Teamspiel“, sagt Roth, doch in der Vergangenheit wirkte es nicht selten, als schlurfe ein Teil der EU-Mannschaft eher zögerlich über den Platz oder sei einfach gleich in der Kabine geblieben. Von Klimakrise bis Migrationspolitik – selten zogen die Mitgliedstaaten an einem Strang.

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