Berlin - Flugverkehrs-Experten sind in Sorge: Die Berichte über die Flughafen-Sperrung in London-Gatwick nach Drohnensichtungen über dem Flugfeld könnten europaweit Nachahmer animieren. Die Folgen wären Chaos auf Flughäfen, wütende Passagiere, überlastete Ausweich-Züge.

Grundlos ist die Besorgnis nicht. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) registrierte bis Ende November 152 Meldungen über Sichtungen von oder Behinderungen durch Drohnen – 119 davon im direkten Flughafen-Umland. Die Zahl der Meldungen hat sich danach gegenüber dem Vorjahr (86) eklatant erhöht. 2015 hatte es lediglich 14 gegeben. Besonders betroffen sind der Flughafen Frankfurt (31 Meldungen), der Flughafen Berlin-Tegel (15) und der Flughafen München (14).

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