Berlin - Der Internationale Währungsfonds (IWF) drängt Deutschland zu stärkeren Lohnerhöhungen. In ihrem aktuellen Länderbericht schreiben die Experten aus Washington, dass sich die Wirtschaft in dem größten Euroland zwar insgesamt gut entwickle. „Doch obwohl Kapazitätsauslastung und offene Stellen bereits hoch sind und weiter steigen, bleiben das Lohnwachstum und die Kerninflationsrate schwach“, heißt es in der Stellungnahme. Bei der Präsentation in Berlin appellierte Encrica Detragiache von der Europaabteilung des Fonds an die Bundesregierung, sich in der öffentlichen Debatte für kräftigere Gehaltssteigerungen einzusetzen. Vor allem aber sei es  Aufgabe der Tarifparteien, die jahrelange Zurückhaltung zu beenden und zu korrigieren.

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