Alles muss raus: Beim Autogipfel im Kanzleramt will die Autobranche über Subventionen verhandeln.
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

BerlinWer wissen will, was in der deutschen Automobilindustrie grundsätzlich falsch läuft, der muss sich nur die Bilder aus der vergangenen Woche noch mal ansehen, als Tesla-Gründer Elon Musk die Union-Fraktion bei ihrer Klausur im Westhafen besuchte.

Geräuschlos fahren ein weißer und ein schwarzer Tesla vor dem Gebäude vor. E-Autos, keine Verbrenner. Dennoch, nein gerade deshalb, folgen dem schnittigen Wagen viele bewundernde Blicke. Dann schwingen die Türen, nein, nicht schnöde einfach zur Seite, sie schwingen nach oben. Als sei gerade ein Adler gelandet, der nun seine mächtigen Flügel einzieht. Dann steigt Musk aus, und die folgenden zwei Stunden sind die Spitzenpolitiker der Union, abgesehen von der Kanzlerin, vor allem darum bemüht, mit ihm auf ein Foto zu gelangen. Ein Gespräch hinter verschlossenen Türen gab es natürlich auch. Soweit bekannt ist, hat Musk die deutsche Regierung nicht um Subventionen gebeten, um damit den Verkauf seiner Autos anzukurbeln.

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