„Greta und ich“-Kolumne.

TOCHTER: Ich finde, Kinder sollten stärker in die Politik eingebunden werden. Die sind noch total unverstellt von den ganzen Fakten. Vielleicht können sie deshalb manches klarer sehen als Erwachsene. Wenn ein Erwachsener sagt, ich stelle mir die Zukunft ungefähr so vor, dann hat er direkt im Hinterkopf, was davon in nächster Zukunft realisierbar ist und was nicht. Ein Kind sagt, ich wünsche mir einen sauberen Ozean, und da darf kein Plastikmüll drin herumschwimmen, und es dürfen keine Fische mehr getötet werden. Ein Erwachsener würde sofort an die Fischindustrie denken und an die Schwierigkeiten der Müllentsorgung und erst mal gar nichts unternehmen. Ein Kind hat einen Wunsch und vielleicht auch eine Idee. Natürlich durchschauen Kinder nicht alles, aber sie haben einen anderen Blickwinkel, und den könnte man zur Inspiration nutzen.

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