Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD).
Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Berlin - Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, den durch die Corona-Pandemie bedingten Trend zum Homeoffice zu fördern. Denn eine von der Berliner Denkfabrik IZT veröffentlichte Studie im Auftrag der NGO zeigt: Sollten dauerhaft 40 Prozent der Arbeitnehmer zwei Tage pro Woche von zu Hause aus arbeiten, würde das den CO2-Ausstoß im Verkehr um 5,4 Millionen Tonnen pro Jahr senken. Mit dieser Forderung findet Greenpeace bei der SPD ein offenes Ohr. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil kündigte bereits Ende April an, im Herbst einen Gesetzesentwurf zum Recht auf Homeoffice vorlegen zu wollen.

„Jeder, der möchte und bei dem es der Arbeitsplatz zulässt, soll im Homeoffice arbeiten können – auch wenn die Corona-Pandemie wieder vorbei ist“, sagte Heil damals der Bild am Sonntag. Sowohl ein kompletter als auch ein teilweiser Umstieg aufs Homeoffice soll möglich sein. „Faire Regeln“ sollen eine zu starke Vermischung von Arbeit und Privatleben verhindern. Der Minister betont bei seinem Vorschlag die Freiwilligkeit. „Wir wollen mehr Homeoffice ermöglichen, aber nicht erzwingen.“

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