Berlin - In den vergangenen Jahren wurde immer wieder darüber diskutiert, dass es in den Spitzenpositionen des Landes zu wenige Menschen mit ostdeutscher oder migrantischer Herkunft gibt. Die in Templin groß gewordene Kanzlerin Angela Merkel (CDU) überdeckte eher das Problem, als dass sie es löste. Die Debatte wurde oft emotional geführt, eine solide Zahlengrundlage fehlte. Das will eine gemeinsame Untersuchung von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), der Hochschule Zittau/Görlitz und der Universität Leipzig nun nachliefern. Es sei die erste repräsentative Befragung zu gesellschaftlicher Vielfalt, sagte einer der Studienleiter, der Politologe Lars Vogel von der Uni Leipzig, bei der Präsentation am Montag. Der Befund sei „hochgradig politisch brisant“.

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