Warschau - Jan Rokita, 1959 in Krakau geboren, ist einer der bekanntesten konservativen Publizisten in Polen. Früher war er Mitglied in der PO-Partei von Donald Tusk (Bürgerplattform), dem Hauptkonkurrenten der aktuellen Regierungspartei PiS (Prawo i Sprawiedliwosc) von Jaroslaw Kaczynski. 2007 hat er sich aus der Politik zurückgezogen. Im Januar 2021 kündigte sich ein Comeback an: Jan Rokita wurde von Polens Präsidenten Andrzej Duda (ehemals: PiS) als Kandidat für den Posten des Beauftragten für Menschenrechte vorgeschlagen. Jan Rokita wird nachgesagt, in die Politik zurückkehren und Kaczynskis PiS-Partei aufmischen zu wollen. Die Redaktion der Berliner Zeitung hat Jan Rokita gebeten, auf Polens aktuelle politische Lage aus einer konservativen Perspektive zu blicken und die Regierungsarbeit einzuschätzen. Gleichzeitig publizieren wir einen Essay von Witold Mrozek, einem Mitarbeiter der linksliberalen Tageszeitung „Gazeta Wyborcza“, der auf Polens politische Lage aus einer liberalen Perspektive blickt. Witold Mrozeks Essay ist online auf Deutsch und Polnisch erschienen. Jan Rokitas Essay wurde ebenso in einer polnischen und in einer deutschen Variante veröffentlicht.

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