Berlin - Am Dienstag zeigte sich vor dem Berliner Kammergericht wieder einmal, wie schwierig es sich mit den Aussagen von Zeugen verhält. Im Prozess um den Mord im Kleinen Tiergarten, der sich im Sommer 2019 ereignete und der die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland belastet, vernimmt das Gericht derzeit unmittelbare Zeugen der Tat.

Angehört wurde eine 27-jährige Frau, die damals Kellnerin in einem Restaurant war. Am Mittag des 23. August ereignete sich vor ihren Augen ein Mord, in dem belebten Park wurde ein Tschetschene mit georgischem Pass erschossen. Der Mörder hatte sich ihm laut Bundesanwaltschaft von hinten auf einem Fahrrad genähert und aus einer Pistole mit Schalldämpfer auf dessen Oberkörper geschossen. Der Täter kam mit dem Fahrrad zu Fall oder legte es hin. Er stand auf und schoss zwei Mal auf den Kopf des Opfers. Mit dem Rad flüchtete er. Wenig später wurde der Russe Vadim S. festgenommen.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.